In diesem Projekt wurde eine Beton Fertigteilwand verblendet. Die Besonderheit: die verwendeten Natursteine wurden aus einem Scheunenabbruch gewonnen. Dies zeigt, dass Naturstein ein äußerst dauerhaftes Material ist, und so auch ein zweites Leben bei einem weiteren Bauvorhaben haben kann.

Für die Landesgartenschau in Bingen wurden umfangreiche Natursteinarbeiten durch uns ausgeführt. Diese erstreckten sich von einem Zyklopenmauerwerk, über das Herstellen verschiedener Treppenanlagen bis hin zu dem Verlegen der Abdeckung auf der Mauerkrone.

Zum Einsatz kam ein Quarzit aus einem regional ansässigen Steinbruch. Die Besonderheit von solchen Schwergewichtsmauern: diese Bauwerke werden in der Regel ohne eine Stahlbewehrung hergestellt. Dies wirkt sich sehr positiv auf die Wirtschaftlichkeit solche Konstruktion aus.

Auch das trockenmauerartige Verblenden von massiven Bauwerken ist mit Naturstein möglich. In diesem Anwendungsfall wurde Stahlbeton mit einer Moselgrauwacke ohne Mörtelfuge vermauert. Um dieses Mauerbild herzustellen ist ein hohes Maß an handwerklichem Geschick sowie ein äußerst geschulter Blick für die verwendeten Mauersteine erforderlich. Unebenheiten der Steine in den Stoß- und Lagerfugen müssen nach alter Väter Sitte korrekt mit dem Bossierhammer ausgeglichen werden, sichtbare Schnittkanten würden das natürliche Erscheinungsbild verfälschen. Dies ist sicherlich eine der herausforderndsten Art und Weise, Naturstein zu verarbeiten. Die Anforderungen an die Fertigkeiten der Mitarbeiter und das verwendete Ausgangsmaterial ist äußerst hoch.

Planerisch wurde dieses Bauvorhaben vom Büro Gartengestaltung Neyses GmbH betreut.

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